Mo

06

Dez

2010

Die Charlie-Brown-Therapie - Finden Sie Ihre Mut-Haltung

Was Sie denken und fühlen, zeigt sich in Ihrer Körpersprache. Aber die Kommunikation zwischen Körper und Geist/Gefühl funktioniert auch umgekehrt. Charlie-Brown  weiß das schon lange:

 

Wenn Sie also so dastehen, als ginge es Ihnen gut, fällt es schwerer das schlechte Gefühl zu bewahren? Das ist doch eine gute Neuigkeit! Jetzt können Sie üben:

 

1. Gehen Sie auf die Suche nach Ihrer Gute-Laune-Selbstbewusstsein-Mut-Haltung. Überlegen Sie oder beobachten Sie, wie Sie dastehen, wenn es Ihnen richtig gut geht. Stellen Sie sich mal probeweise so hin.

 

2. Um den Übergang von schlecht zu gut hinzubekommen ist es aber auch hilfreich zu wissen, wie Sie dastehen, wenn Sie gestresst, mutlos oder traurig sind. Nehmen Sie nun mal bewusst diese Haltung ein.

 

3. Um im Stressfall spielend zu Ihrer Mut-Haltung zu kommen, ist es hilfreich den Übergang zu üben. Wechseln Sie deshalb einige Male bewusst zwischen den Haltungen hin und her. Je öfter desto besser. Dadurch baut sich nämlich in Ihrem Gehirn ein Muster auf. Der Hypno-Systemiker Gunther Schmidt nennt das "Problemlösungs-Gymnastik".

 

4. Wenn Sie das nächste Mal merken, dass Sie wieder so mutlos dastehen, wird es Ihnen leichter fallen die Haltung zu wechseln. Vielleicht geht es am Anfang noch ein paarmal hin und her, aber dann können Sie auch in stressigen oder bedrohlichen Situationen schnell umschalten und so dastehen als ginge es Ihnen richtig gut.

 

Und Sie werden sehen: wie Charlie Brown erklärt: Dann geht es Ihnen sofort besser und sie werden sich tatsächlich selbstbewusster, mutiger oder zuversichtlicher fühlen.

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Kommentare: 2

  • #1

    Edith (Sonntag, 06 November 2011 13:33)

    Anhören tut sich das sicherlich sehr gut, aber manchmal ist das alles überhaupt nicht so umsetzbar, finde ich zumindest.

  • #2

    Franziska Brandt-Biesler (Sonntag, 06 November 2011 16:56)

    Ich gebe zu, dass es manchmal ganz schön schwer umsetzbar ist. Das geht mir auch so, wenn es mir gerade nicht gut geht.

    Aber grundsätzlich funktionieren tut es schon. Ich habe es selbst ausprobiert, mit meinen Coachees gemacht und von jemandem gelernt, der es sehr oft mit seinen Klienten durchführt.

    Ich kenne aber selbst auch so eine Stimmung, in der ich fast nicht genug inneren Abstand habe, um überhaupt drauf zu kommen, dass ich meine Stimmung selbst verbessern kann. Vorschlag: Erstmal einen Spaziergang machen und dann die Problemlösungsgymnastik. Dann müsste es funktionieren.

    Ich freue mich über eine Rückmeldung, ob es geklappt hat:-).

    Herzliche Grüsse aus Luzern
    Franziska

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